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aschmann ruegge architekten ag versteht sich als ein innovativ denkendes Architekturbüro im Glarnerland. Seit 1999 plant und baut ein Team, von über zehn MitarbeiterInnen, individuelle Bauten auf unterschiedlichsten Meereshöhen, mit divergierenden Anforderungen und anspruchsvollen Nutzungen. Die sorgfältige Auseinandersetzung mit der Umgebung und das Einbetten in bereits bestehende Strukturen führen zu Resultaten, welche überzeugen.

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Innen- und Aussensanierung von Regierungsgebäude

Das Rathaus Glarus wurde nach dem Brand von 1861 vom Architekten Bernhard Simon am neuen Standort 1863 bis 1864 erbaut. 1910 bis 1917 erfolgte eine erste Renovation unter der Leitung von Josef Schmid-Lütschg. Während dieser Renovation wurden die Fenster im Treppenhaus mit Malereien versehen. Der Landratssaal erhielt damals eine Nussbaumbestuhlung. 1950 fand eine weitere Renovation unter der Leitung des Architekten Daniel Aebli statt. 
Ab 2000 bis 2009 sind durch aschmann ruegge architekten AG etappenweise Sanierungen und Umbauten im Innern wie im Äussern erfolgt. Zum Teil sind die Umbauten aufgrund von Zusammenlegung der Departemente und der daraus folgenden Nutzungsveränderung innerhalb des Gebäudes erfolgt. Zum andern Teil war der bauliche Zustand des Rathauses nach über fünfzig Jahren ohne Sanierung dringend nötig. 
Die Dach – und Fassadensanierung im Jahr 2007 war anspruchsvoll. Es zeigte sich, dass nicht alle damals verwendeten Materialien von gleicher Qualität waren und dass auch nicht alles Sandstein war, was für den Laien als Sandstein daher kam. Speziell unter den Umwelteinflüssen gelitten hat der damals dem Glarner Volk von der Berner Regierung geschenkte grünliche Sandstein. Der Kunststein an den Seiten und an der Rückfassade hat dem Zahn der Zeit am besten Widerstand geleistet. Mit Sanierung der Fassade erfolgte auch der Ersatz der Fenster mit neuen Holzfenstern. Im Juli 2007 wurde die alte Glaskuppel durch eine neue Konstruktion mit Isolierverglasung und Sicherheitsgläsern ersetzt.  
Erst nach der Aussensanierung folgte 2008/2009 die aufwändige Innensanierung, damit die Veränderung der Lasten auf dem Dachstuhl keine Wirkung auf die Stuckaturen und Gipserarbeiten im Innern haben würden, was durch dieses Vorgehen auch erreicht wurde. Fontana und Fontana machten Untersuchungen des Untergrundes an den wichtigen Bauteilen und setzten die gewonnen Erkenntnisse bei der Realisierung um. Mit Abschluss der Innensanierung wurde alles bis auf den Landratssaal, den Regierungsratssaal und das Besprechungszimmer des Landrates saniert und für die nächsten 20 bis 30 Jahre bereitgestellt.